Protest makes your feet go freezed…

Heute fand wie auf diesem Blog ja bereits angekündigt eine Pro-Israel-Demonstration statt. Alles in allem eine feine Sache, auch wenn es extrem kalt war. Die Stimmung unter den Demonstrant_innen war sehr solidarisch und angenehm und keine Fraktion wurde ausgegrenzt. Mit einem Transpi mit der Aufschrift „Deutschland denken heißt Auschwitz denken“ schien es zumindest keine größeren Probleme zu geben.
Insgesamt werden wohl über 1000 Leute dagewesen sein. Die פאשיסטים auf der Gegenseite waren in der hoffnungslosen Unterzahl und hatten höchstens hundert Leute zusammentrommeln können. Sehr gut. Auf hr-online.de gibt es bereits einen Artikel zur Demo.
Doch nicht nur in Frankfurt zeigten sich Menschen mit den Verteidigungshandlungen Israels solidarisch. In London kamen 15.000 Menschen auf die Straße um ihre Solidarität auszudrücken. (Quelle: Times Online) Auch hier waren die Zahlenverhältnisse eindeutig: bei nur 1000 Gegendemonstrant_innen zeigte sich, dass die Mehrheit nicht immer Unrecht haben muss. Johnathan West, ein Anwalt aus Ilford, Essex, sagte laut Times Online: “Over the last six years Israel has taken a real hammering from Hamas rockets.” Stimmt, es gilt dagegen endlich zu handeln. Wenn nicht wir, wer dann, wenn nicht hier, wo dann? Gerade in Deutschland sollten sich die Menschen doch einer gewissen Verantwortung bewusst sein (was allerdings, betrachtet mensch die im Vergleich zu Großbritannien doch eher geringe Teilnehmer_innenzahl, anscheinend nicht der Fall ist).


4 Antworten auf “Protest makes your feet go freezed…”


  1. 1 w 11. Januar 2009 um 19:48 Uhr

    „Gerade in Deutschland sollten sich die Menschen doch einer gewissen Verantwortung bewusst sein“

    äh, nein?

  2. 2 antifa tel-aviv 14. Januar 2009 um 0:36 Uhr

    eine festnahme war zu beobachten..
    anscheinend reicht ein transpi mit der aufschrift „free gaza from hamas“ aus, dasz der wachtmeister eingreifen musz, damit sich die multikulturellen mitbürger, nicht weiter von rassistischen merheitsdeutschen diskriminiert werden.
    fight hamas-fight islam

  3. 3 lemeuf 20. Februar 2009 um 17:57 Uhr

    Nun, es war nicht zuerst der Wachtmeister, der da tätig wurde, sondern ein äußerst aufgebrachter Teilnehmer der Gegendemonstration. Hernach forderten uns die Ordnungshüter handgreiflich auf, eine solche Provokation (gemeint war damit das Zeigen des Transparentes mit der Aufschrift „Free Gaza from Hamas!“) zu unterlassen.

    Nie wieder Auschwitz! Am Yisrael chai!!!

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